Offenbar sorgte Kindesmissbrauch in der letzten Zeit zu oft für Schlagzeilen. Es ist also keine Überraschung, dass das männlich dominierte System reagiert. Allerdings nicht zum Schutz der Kinder sondern mit wissenschaftlichen Untersuchungen, die zum einen 4 Jahre lang gemacht werden und zum anderen mit 2 1/2 Millionen Euro, aus dem Bundesfamilienministerin finanziert werden sollen.
Das ist aber nichts weiter als ein übler Witz auf Kosten der Kinder. Denn wer und wo Kinder missbraucht werden, ist ja längst bekannt.
Nämlich in der Abgeschiedenheit von monogamen Wohnzellen sowie in staatlichen wie kirchlichen Einrichtungen.Ca. 98% der Täter sind Männer aus dem unmittelbaren Umfeld der Kinder. Diesen perversen Arschlöchern gehören Schwänze und Säcke abgeschnitten und anschließend gehören sie lebenslang weggesperrt. Letzteres muss auch für weibliche Täter gelten.Anspruch auf Humanität haben sie durch ihre menschenverachtende Tat nämlich keinen. Um das zu erkennen, bedarf es aber keiner wissenschaftlichen Untersuchung mehr,
die ist nur ein obskurer Versuch zur Verschleierung längst bekannter Tatsachen. Dem männlich dominierten System ist das Wohlergehen des Einzelnen scheißegal und dazu passt auch die
Gleichgültigkeit sowie Wegschaumentalität der Bürger. Außerdem macht es sichtbar, dass auch Politikerinnen dem männlich dominierten System um des eigenen Vorteils willen in den Arsch kriechen.
Ich hab den Verstand kotzen gesehen.weiter unter weitere Informationen. QUELLE: gegen-missbrauch e.V. Es werden tatsächlich unfassbare zweieinhalb Millionen Euro vom Bundesfamilienministerium in ein Forschungsprojekt investiert, in dem die Ursachen, sowie auch die Folgen sexuellen Missbrauchs an Kindern untersucht werden sollen, um daraus Möglichkeiten zur Prävention zu entwickeln. Das klingt augenscheinlich sehr gut, doch sind wir von Gegen- Missbrauch e.V. der Meinung, dass dieses Projekt sinnvoller gestaltet werden muss!
Bezugnehmend zum Panorama- Artikel von n- tv.de „Kindesmissbrauch: Forscher ergründen Ursachen“ vom 1. März 2011 stimmen wir überein, dass die Kriminalstatistiken längst nicht alle Opfer sexueller Gewalt erfassen, sondern es weitaus mehr Opfer gibt, die Dunkelziffer demnach sehr viel höher ausfällt. Der Regensburger Professor für Forensik Michael Osterheider, der das Projekt leiten soll, stellt es wie folgt vor:
Um die Ursachen und Folgen von sexuellem Missbrauch zu erforschen, sollen die nächsten 4 Jahre Daten gesammelt werden, um daraus Maßnahmen zur Prävention zu entwickeln. Dazu würden Psychiater, Psychologen, Kriminologen, pädophile Straftäter, als auch Opferschutzverbände befragt, wobei das Hauptaugenmerk auf die „Neuen Medien“ gelegt werden soll. Begründend wird erklärt, dass der Alltag der Kinder sich in den letzten 20 Jahren geändert habe und sie häufig durch Bekanntschaften aus Internet- Chaträumen zu Opfern sexueller Gewalt würden. Ebenso sollen Familien befragt werden, in denen es zu Missbrauch kam.
Dazu können wir nicht viel sagen, als dass es uns wütend macht.
Denn wie im „Klicksafe“ nachzulesen ist, gab es vom Bundesverbraucherschutzministerium bereits eine EU- Initiative zur Sicherheit der Kinder im Internet, „Verbraucher sicher online“.
Außerdem ist erwiesen, dass die Täter in den meisten Fällen im direkten, persönlichen Umfeld der Kinder zu finden sind, sie also sehr häufig die Täter kennen. Dem zufolge kann davon ausgegangen werden, dass sexueller Missbrauch eher in den Familien, als durch Bekanntschaften aus dem Internet geschieht. Wir fragen uns, wie sinnvoll kann es demnach sein, sich hauptsächlich auf „die Neuen Medien“ zu konzentrieren?
Wir sind der Ansicht, dass Forschungen zum Thema Missbrauch und Prävention durchaus sehr wichtig sind, aber das Geld einfach sinnvoller eingesetzt und das Projekt genauer durchdacht werden muss.
Unserer Erfahrung nach beginnt wirksame Prävention bei den Kindern selbst, denn in dem wir sie aufklären und stärken, sie schon so früh wie möglich lernen, „Nein!“ zu sagen, sind sie in der Lage sich selbst schützen zu können. Wir fragen uns:
Wäre es nicht auch sinnvoll, diese Art der Prävention zu fördern?
Es fehlt aber auch ein ausreichendes Hilfsangebot für die Opfer, beispielsweise Beratungsstellen, besonders für die männlichen Betroffenen, sowie professionelle Therapiemöglichkeiten und dessen Finanzierung. Wir fragen uns:
Und wo bleiben die jetzigen Opfer?